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<pre>Schon nach dem nur mit unverschämtem Glück gewonnenen Debüt gegen die Schanzer war ein deutliches Grummeln auf den Rängen zu vernehmen, welches sich dann nach der auch perspektivisch so fatalen Schlappe gegen die Eintracht in lautstark vernehmbarem Entsetzen entlud.  <p> Kommen nun die Erfolgsaussichten gegen die Roten Bullen zur Sprache, darf sich die Werkself dennoch getrost auf das bei der Heim-Premiere Angebotene berufen — zumal sich das eigene Stadion auch in der Folge immer als ein sicherer Hafen erwies.  <p>  Mit der Last-Minute-Schlappe in der Commerzbank-Arena schien sich der Eindruck zu bestätigen, dass es sich bei dem Auftaktsieg im Breisgau wohl erst einmal nur um eine Eintagsfliege gehandelt hat. <p> Hertha BSC hat am vergangenen Samstag einen Saisonstart nach Maß hingelegt. Gegen Aufsteiger VfB Stuttgart feierte der Berliner Europa League Teilnehmer im heimischen Olympiastadion einen ebenso verdienten wie erfreulichen 2:0-Sieg. <p>  „Wenn man nicht aggressiv spielt, kann man kein System spielen“, betont Bosz – und bekommt dabei Zustimmung von Sportdirektor Michael Zorc der in Hannover kein gutes Haar an den Spielern ließ:  </pre>


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<pre>Zumal im Vorfeld auf das Gastspiel in Dortmund neben dem riesigen Selbstvertrauen noch ein weiterer Trumpf für seine Mannschaft spreche. Nämlich jener, dass der Druck nun „brutal bei Dortmund liegt“. Begründung: „Der Anspruch des Klubs, Heimspiel, seit 35 Spielen zu Hause nicht verloren, Kulisse, Transfer-Ausgaben.“  <p> Erst gegen Ende der vergangenen Saison wachten die Spieler auf, stehen nun bei einer Niederlage aus den letzten zwölf Spielen. Dreimal in Folge gab es nun ein Remis in der Fremde, dafür sind zwölf Tore aus den jüngsten sechs Duellen positiv.  <p>  Damit keine dritte hinzu kommt, darf Leverkusen beim Liga-Primus in München nicht verlieren. Das dürfte eine fast unlösbare Aufgabe sein… <p> Stuttgart spielte sich derweil in einen Rausch und bezwang zu Hause Dortmund um die Rückkehrer Waldemar Anton und Serhou Guirassy mit 5:In jedem der letzten vier Pflichtspiele auf nationaler Ebene konnte der VfB mindestens drei Tore schießen. Drei Treffer, die erzielten die Schwaben auch in beiden BL-Duellen mit den Wölfen in der Vorsaison, die sie beide gewannen (3:1 H, 3:2 A). <p>  Vielmehr noch dürfte es die Borussen ein bisschen irritieren, dass der Klub aus der Hauptstadt als ein kleiner Angstgegner im Signal Iduna Park erscheint: Immerhin musste sich der aktuelle Spitzenreiter den Berlinern in zwei der letzten drei Heimspiele geschlagen geben; überdies kam auch beim vorjährigen Abstecher ins Olympiastadion nichts Zählbares für den großen BVB herum.  </pre> 


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<pre> In den bisherigen Testspielen lief es für Dortmund schon einmal recht gut.  <p> St. Pauli tritt die Reise nach Rheinhessen mit zwei Zu-Null-Pleiten in Folge an. Das Hinspiel zu Hause haben die Kiezkicker ebenfalls ohne einen eigenen Treffer mit 0:3 verloren. Mit 18 Toren stellt der FCSP die schlechteste Offensive im Oberhaus. Auf der anderen Seite hat er mit 25 Gegentoren aber auch die drittbeste Abwehr.  <p>  Wie eben in Stuttgart. Neuzugang Leon Goretzka erzielte das 1:0, dann legte er Robert Lewandowski dessen sechsten Pflichtspieltreffer der Saison auf, der wiederum bereitete Thomas Müllers 3:0 per Hacke vor. <p>  Auch in der Offensive fallen einige wichtige Spieler aus. So muss Dieter Hecking auf Ibrahima Traore, Vincenzo Grifo und Fabian Johnson verzichten, aber der Ausfall von Raffael, der den Fohlen seit Wochen sichtlich fehlt, dürfte noch viel mehr schmerzen. <p>  Wir von den Wettfreunden sind der Ansicht, dass der BVB nicht nur den Heimvorteil auf seiner Seite hat. Zum einen ist der Kader zum Großteil derselbe geblieben, Neo-Coach Tuchel kann daher auf eine eingespielte Mannschaft bauen. Zum anderen befinden sich die Dortmunder bereits seit längerer Zeit im Wettbewerbsmodus. Gladbach wird zum Saisonauftakt erst das Pokalspiel gegen St. Pauli in den Beinen haben.  </pre>


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<pre> Favre hat die Dortmunder Mannschaft nicht nur personell umgestaltet, sondern will sie auch hinsichtlich der Spielanlage verändern.  <p> Die Köpenicker blieben beim irrwitzigen 4:4 gegen Stuttgart auch im sechsten Bundesligamatch in Serie ungeschlagen (3S, 3U). Damit sind die Eisernen das aktuell am längsten ungeschlagene Team. In der Auswärtstabelle stehen sie mit einer 4-3-8-Bilanz zwar nur auf Rang 1Allerdings gab es drei der insgesamt nur vier Auswärtsdreier in den letzten fünf Auswärtspartien.   <p> Während der zweite Dortmunder Anzug in den Playoffs zur Europa League stellenweise noch nicht passte, war die Bestbesetzung beim FC Ingolstadt erneut für eine Gala gut: Mit Bürki, Weigl und Reus kehrte am vergangenen Sonntag ein Trio auf den Platz zurück, welches dem BVB umgehend wieder die bei Odds BK anfänglich so arg vermisste Stabilität verlieh. <p>  Die Mannschaft von Lucien Favre feierte am vorigen Wochenende den bereits fünften Sieg in Folge. Lediglich Hertha BSC unterbracht die bisherigen Erfolgsserien des BVB mit einem Unentschieden.  <p> Da im Münchener Kader zudem auch noch der Konkurrenzkampf voll entbrannt ist, werden jene Spieler, die auf dem Platz stehen, dementsprechend Vollgas geben — so wie es zuletzt in Stuttgart der Fall war.  </pre>


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<pre> Vier dieser letzten fünf Heimspiele endeten allesamt mit 2:0 für den jeweiligen Sieger, einzig das Spiel gegen den FC Bayern haben sie mit 1:3 verloren, jedoch blieb die Tordifferenz von zwei Treffern beibehalten.  <p> Pascal Groß im exklusiven #TMinterview über den Abstiegskampf der @Schanzer: https://t.co/vCMcOBtdfd #Bundesliga pic.twitter.com/jrTRSg8GqO  <p>  Nun treffen die beiden erstmals in einem Heimspiel in Mönchengladbach aufeinander. Von den bisherigen zehn Heimduellen gegen die „1899er“ konnte sich die TSG erst zwei Mal durchsetzen, vier Mal gingen die Fohlen als Sieger vom Platz und sind seit rund sechs Jahren gegen Hoffenheim zu Hause ungeschlagen. <p>  Bereits 17 Gegentreffer musste die Werkself in der laufenden Saison hinnehmen; bloß vier andere Bundesligisten stehen diesbezüglich noch schlechter da.  <p> Verrät doch ein Blick auf das Klassement, dass die Tabellenplätze zwei (Schalke) und neun (Augsburg) derzeit gerade einmal sechs Punkte trennen.  </pre>


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